Für Europa und Japan verschärfe der Renditeanstieg den Druck. Beide würden mit den USA um Kapital konkurrieren und müssten bei höheren US-Renditen ebenfalls höhere Finanzierungskosten in Kauf nehmen. El-Erian sieht insbesondere Frankreich, Japan und Großbritannien als verwundbar.
Zugleich hält er US-Anleihen trotz der Risiken für wieder attraktiver. Renditen von vier bis fünf Prozent seien für viele Anleger interessant, zumal sie inflationsbereinigt positiv seien. Beim Dollar rechnet El-Erian dagegen mit einer weiteren schrittweisen Diversifizierung der Anleger.
Eine von den Aktionären beschlossene Sonderprüfung sollte die Vorgänge der Vergangenheit untersuchen und verlorenes Vertrauen wiederherstellen. Nun droht die Aufarbeitung jedoch durch eine überraschende Wende gestoppt zu werden. Profitieren könnte davon unter anderem der Remscheider Kryptounternehmer Michael Geike.
Die neuen Bodenrichtwerte liefern wichtige Hinweise auf die Entwicklung der Grundstückspreise, bilden den aktuellen Markt jedoch nur mit Verzögerung ab. Die Werte basieren auf vergangenen Transaktionen und werden je nach Region jährlich oder alle zwei Jahre aktualisiert. Zugleich dienen sie als Grundlage für die Berechnung verschiedener Steuern.
Besucher der Gamescom 2025 (Foto: Oliver Berg / dpa)
Was GTA VI für Gaming-Aktien bedeutet
Der globale Gaming-Markt wächst solide, doch an der Börse stehen die Aktien der Branche unter Druck. 2025 überschritt der weltweite Markt erstmals die Marke von 200 Milliarden Dollar, bis 2028 wird ein jährliches Wachstum von durchschnittlich 5,1 Prozent erwartet. Steigende Hardwarekosten und sinkende Bewertungen belasten jedoch die Kurse.
Für neue Impulse könnte das lang erwartete „Grand Theft Auto VI“ sorgen, das am 19. November erscheinen soll. Davon könnte insbesondere der börsennotierte Publisher Take-Two Interactive profitieren. Anleger sollten dennoch vorsichtig sein: Die Erwartungen an das Spiel sind bereits hoch, und die Take-Two-Aktie wird mit dem 34-Fachen des erwarteten Jahresgewinns bewertet.
Deutsche Flatex-Kunden haben im August ihre Depots deutlich umgeschichtet. Bei 17 der 200 größten Aktienpositionen des Onlinebrokers verzeichneten die Anleger Nettozuflüsse von mindestens sechs Prozent. Den stärksten Zuwachs gab es bei Zalando: Die Positionen wurden innerhalb eines Monats um 30,2 Prozent ausgebaut.
Die Auswertung der Depots von rund 450.000 Kunden zeigt zudem starke Zuflüsse in drei Branchen. Eine andere Branche verzeichnete dagegen Nettoabflüsse von 14,7 Prozent. Die Daten geben damit einen Einblick, welche Aktien und Sektoren deutsche Privatanleger derzeit besonders stark nachfragen.
Handelsblatt Invest ist derPodcast für professionelle Investoren und ambitionierte Privatanleger. Astrid Dörner, Handelsblatt-Chefreporterin für Geldanlage und Märkte, spricht jede Woche mit internationalen Experten über die wichtigsten Trends an den Kapitalmärkten.
Ob Aktien, Anleihen, Krypto oder Rohstoffe – Handelsblatt Invest bietet echte Deep Dives statt nur Schlagzeilen. Damit auch Sie kommende Marktbewegungen früh erkennen – in Frankfurt, an der Wall Street und darüber hinaus. Immer mittwochs ab 3 Uhr kostenlos für alle Handelsblatt-Abonnenten. Jetzt reinhören.
Sie möchten sich Handelsblatt Invest auf Ihrer bevorzugten Plattform anhören? Hier entlang zu Spotify oderApple.
Was heute für Anleger wichtig ist
Märkte in Asien: Die Furcht vor steigenden Zinsen und einer militärischen Eskalation im Nahen Osten haben den Aktienmärkten zugesetzt. In Tokio gab der Nikkei 1,6 Prozent auf 65.361 Punkte nach. Der breiter gefasste Topix notierte 0,4 Prozent niedriger bei 4128 Zählern. Die Börse Shanghai verlor 0,4 Prozent auf 3937 Punkte. Der CSI-300-Index fiel um 1,0 Prozent auf 4564 Punkte.
Konjunktur in China: Der offizielle Einkaufsmanagerindex (PMI) für das verarbeitende Gewerbe wurde veröffentlicht. Die Aktivität in der chinesischen Industrie hat sich im August zwar leicht verbessert, ist aber den zweiten Monat in Folge geschrumpft. Der offizielle Einkaufsmanagerindex (PMI) für das verarbeitende Gewerbe stieg auf 49,8 Punkte von 49,2 Zählern im Juli, wie das nationale Statistikamt in Peking mitteilte.
Wirtschaft in Japan: Auch Japan liefert Daten zur Wirtschaftslage. Die Industrieproduktion ist im Juli um 0,1 Prozent gegenüber dem Vormonat gestiegen und damit den vierten Monat in Folge gewachsen. Im Juni hatte das Plus 1,9 Prozent betragen. Auch die Einzelhandelsumsätze entwickelten sich positiv und stiegen im Juli um 2,4 Prozent zum Vormonat.
Deutsche Konjunktur: Für Deutschland gibt das Statistische Bundesamt am Nachmittag eine erste Schätzung der Inflationsrate für August bekannt. Zuletzt lag die Inflationsrate – gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindexes (VPI) zum Vorjahresmonat – bei 2,8 Prozent. Im Juli hatten sich erneut die Energiepreise überdurchschnittlich verteuert, da die Ölpreise gestiegen waren und zugleich der staatliche Tankrabatt ausgelaufen war.
Finanzministertreffen: In den USA treffen sich bis Dienstag die Finanzminister und Notenbankgouverneure der G20-Staaten.
Shein-Ausgabepreis: Der umstrittene chinesische Onlinehändler Shein plant für den 1. September seinen Börsengang in Hongkong. Heute soll der endgültige Ausgabepreis der Aktien bekannt gegeben werden.
Punkte über der bisherigen Marke – so weit kletterte der Dax nach der Rede von Fed-Chef Kevin Warsh beim Notenbanktreffen in Jackson Hole. Am Freitagnachmittag erreichte der Leitindex einen neuen Rekord bei 26.618,74 Punkten und schloss bei 26.570 Punkten – knapp 0,8 Prozent im Plus.
Die besten Geldmarktfonds, sortiert nach Performance drei Jahre. Datum: 31.08.2026
Fondsname / ISIN
Vontobel US Dollar Money B
LU0120690226
Performance
Rücknahmepreis
Währung
14,44
163,79
USD
Deka Lux DekaLux-Geldm:USD
LU0065060971
Performance
Rücknahmepreis
Währung
14,29
96,08
USD
Federated ST USGovSec Inst S
IE0003334947
Performance
Rücknahmepreis
Währung
11,18
198,39
USD
Fondsname / ISIN
Deka Lux Deka FlexZins TF
LU0268059614
Performance
Rücknahmepreis
Währung
10,99
991,86
EUR
Fondsname / ISIN
Federated Her Euro-Kurzl
IE0001475106
Performance
Rücknahmepreis
Währung
10,94
16,13
EUR
Die Auswahl der Fonds erfolgt durch den Infront Funds Service.
Unser Angebot für Sie
Bleiben lohnt sich – sparen Sie jetzt 50 %
Wir vermissen Sie als Leser und möchten Ihnen erneut unseren hochwertigen Journalismus anbieten. Nutzen Sie unser exklusives Angebot und sparen Sie 50 %.
Erhalten Sie weiterhin rund um die Uhr fundierte Einblicke in Politik, Wirtschaft, Technologie und die Finanzwelt. Mit unserem unabhängigen Qualitätsjournalismus bleiben Sie bestens informiert und sichern sich einen persönlichen Wissensvorsprung.
Kann eine Maschine leiden? Was lange nach Science-Fiction klang, beschäftigt inzwischen KI-Firmen und Wissenschaftler. Denn sollte künstliche Intelligenz tatsächlich ein Bewusstsein entwickeln, hätte das weitreichende Konsequenzen.
Vielen Dank für das Lesen unserer heutigen Ausgabe!
Mit Handelsblatt Meine News können Sie unserer Berichterstattung zu den Themen folgen, die Sie am meisten interessieren.
Spannende Podcasts und Wirtschaftsnachrichten zum Anhören finden Sie hier.
Fügen Sie bitte die E-Mail-Adresse finance.briefing@redaktion.handelsblatt.com Ihrem Adressbuch oder der Liste sicherer Absender hinzu. Dadurch stellen Sie sicher, dass unsere Mail Sie auch in Zukunft erreicht.
Weitere hilfreiche Informationen zu unseren Newslettern finden Sie in unserem FAQ. Informationen zum Datenschutz finden Sie hier. Informationen zur Barrierefreiheit können Sie
hier einsehen.