Abschottung, Nationalismus und das Schüren von Misstrauen schwächten den Wirtschaftsstandort, schreckten Investoren und Fachkräfte ab und gefährdeten das für Deutschland entscheidende Wachstum, so Sewing. Besonders deutlich kritisierte er die Forderung der AfD nach einem Austritt Deutschlands aus dem Euro: Ein solcher Schritt wäre „Gift für den deutschen Wohlstand“.
Die AfD liegt in Sachsen-Anhalt laut Umfragen deutlich vor den anderen Parteien. Auch eine absolute Mehrheit der vom Landesverfassungsschutz als gesichert rechtsextrem eingestuften Partei ist demnach nicht ausgeschlossen. Sewing hatte sich bereits mehrfach kritischmit den wirtschaftlichen Folgen der AfD-Politik auseinandergesetzt.
Ob die EZB tatsächlich so weit geht, ist jedoch fraglich. Eine Analyse des Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) von Reden der Euro-Notenbanker zeigt: Zwar spricht vieles für höhere Zinsen, doch die Einigkeit im EZB-Rat über weitere schnelle Zinsschritte bröckelt.
In Berlin wird erneut über eine mögliche Vergesellschaftung großer Wohnungsbestände diskutiert. Während Parteien wie SPD, BSW und Linke im Wahlkampf härtere Maßnahmen gegen Immobilienkonzerne fordern, hält sich Vonovia öffentlich zurück. Der Konzern setzt nach eigenen Angaben auf Dialog und Fakten.
Von Mode bis Motoren: Welche Aktien bei Firmeninsidern gefragt sind. (Foto: PR (3), Dpa)
Bei diesen Aktien sehen Insider Chancen
Unternehmensinsider haben im August vor allem Aktien aus den Bereichen Mode, Chemie, Automobil und Software gekauft. Das zeigt die monatliche Auswertung der größten Aktiengeschäfte von Führungskräften, die Olaf Stotz, Professor an der Frankfurt School of Finance & Management, für das Handelsblatt erstellt.
Auffällig ist, dass viele der von Insidern gekauften Aktien auch bei Analysten hoch im Kurs stehen. Die Mehrheit der Experten empfiehlt die Titel zum Kauf. Das gilt auch für eine Aktie, die nach den Insiderkäufen besonders deutlich zulegte.
Der Düsseldorfer Immobilienunternehmer Uwe Reppegather hat einen neuen Strafverteidiger. Künftig soll der Kölner Strafrechtler Björn Gercke den seit April in Untersuchungshaft sitzenden Unternehmer vertreten. Gercke löst den Bonner Anwalt Karsten Randt ab, wie das Handelsblatt aus Insiderkreisen erfuhr.
Ob Randt das Mandat vollständig niedergelegt hat, ist unklar. Zu dem Wechsel äußerten sich weder er noch Gercke auf Anfrage. Reppegather hatte zuletzt einen weiteren Rückschlag erlitten: Eine Haftbeschwerde scheiterte, er bleibt damit vorerst in der Justizvollzugsanstalt Düsseldorf.
Handelsblatt Invest ist derPodcast für professionelle Investoren und ambitionierte Privatanleger. Astrid Dörner, Handelsblatt-Chefreporterin für Geldanlage und Märkte, spricht jede Woche mit internationalen Experten über die wichtigsten Trends an den Kapitalmärkten.
Ob Aktien, Anleihen, Krypto oder Rohstoffe – Handelsblatt Invest bietet echte Deep Dives statt nur Schlagzeilen. Damit auch Sie kommende Marktbewegungen früh erkennen – in Frankfurt, an der Wall Street und darüber hinaus. Immer mittwochs ab 3 Uhr kostenlos für alle Handelsblatt-Abonnenten. Jetzt reinhören.
Sie möchten sich Handelsblatt Invest auf Ihrer bevorzugten Plattform anhören? Hier entlang zu Spotify oderApple.
Was heute für Anleger wichtig ist
Märkte in Asien: Der japanische Leitindex Nikkei suchte nach einer klaren Richtung. Nach Schwankungen zwischen der Gewinn- und Verlustzone legte der Index 0,2 Prozent auf 64.456 Punkte zu. Der breiter gefasste Topix notierte 1,0 Prozent höher bei 4124 Zählern. Die Börse Shanghai gewann 0,5 Prozent auf 3960 Stellen. Der CSI-300-Index stieg um 0,5 Prozent auf 4572 Punkte.
Einkaufsmanager: Heute werden unter anderem für Deutschland, die Euro-Zone und die USA Daten zur Stimmung im Dienstleistungssektor im August veröffentlicht. Die Einkaufsmanagerindizes in dem Bereich, die der Finanzdienstleister S&P Global in monatlichen Unternehmensumfrage ermittelt, geben einen Hinweis auf die konjunkturelle Lage. In den USA veröffentlicht das Institute for Supply Management (ISM) ebenfalls neue Einkaufsmanagerdaten für den Dienstleistungssektor im August.
US-Handelsbilanz: Das US-Handelsministerium veröffentlicht neue Zahlen zu den Exporten und Importen der größten Volkswirtschaft der Welt. Das Handelsdefizit der USA ist auch angesichts der von US-Präsident Donald Trump verhängten Zölle gegen Handelspartner seit vergangenem Jahr besonders relevant. Nach Angaben der DZ Bank erwarteten Analysten für den Juli zuletzt ein Handelsdefizit von 74,5 Milliarden Dollar.
Maschinenbau: Vom deutschen Maschinenbauverband VDMA kommen neue Zahlen zum Auftragseingang im Juli. Im Juni war der Wert der Bestellungen insgesamt im Vergleich zum Vorjahr um 21 Prozent gewachsen.
Schweizer Inflation: Für die Schweiz werden neue Inflationsdaten erwartet. Im Juli betrug die Teuerung in dem Land 0,4 Prozent.
Prozent – so stark stieg der Bloomberg Agriculture Spot Index,der zehn wichtige Agrarrohstoffe abbildet, im August und damit so stark wie seit Juli 2012 nicht mehr. Das Wetterphänomen „El Niño“ sorgt bei Agrarrohstoffen für Preissprünge.
Die besten Immobilienfonds, sortiert nach Performance drei Jahre. Datum: 03.09.2026
Fondsname / ISIN
Catella PaRhei Dutch Resid
DE000A1J3M01
Performance
Rücknahmepreis
Währung
13,05
14,34
EUR
Catella Cat Dutch Resid II
DE000A2JJ1A1
Performance
Rücknahmepreis
Währung
9,86
10,74
EUR
Catella Multiten. Stiftung
DE000A1J3MZ0
Performance
Rücknahmepreis
Währung
7,66
12,60
EUR
Fondsname / ISIN
Deka Immo b Europa
DE0009809566
Performance
Rücknahmepreis
Währung
7,30
48,16
EUR
Fondsname / ISIN
Commerz hausInvest
DE0009807016
Performance
Rücknahmepreis
Währung
5,92
44,06
EUR
Die Auswahl der Fonds erfolgt durch den Infront Funds Service.
Unser Angebot für Sie
Bleiben lohnt sich – sparen Sie jetzt 50 %
Wir vermissen Sie als Leser und möchten Ihnen erneut unseren hochwertigen Journalismus anbieten. Nutzen Sie unser exklusives Angebot und sparen Sie 50 %.
Erhalten Sie weiterhin rund um die Uhr fundierte Einblicke in Politik, Wirtschaft, Technologie und die Finanzwelt. Mit unserem unabhängigen Qualitätsjournalismus bleiben Sie bestens informiert und sichern sich einen persönlichen Wissensvorsprung.
OpenAI zieht die Notbremse: Das kommende KI-Modell „Astra“ ist offenbar so leistungsfähig, dass erstmals die strengsten Sicherheitsauflagen des Unternehmens greifen. Das Modell soll mehr Sicherheitslücken finden können als alle bisherigen OpenAI-Modelle.
Vielen Dank für das Lesen unserer heutigen Ausgabe!
Mit Handelsblatt Meine News können Sie unserer Berichterstattung zu den Themen folgen, die Sie am meisten interessieren.
Spannende Podcasts und Wirtschaftsnachrichten zum Anhören finden Sie hier.
Fügen Sie bitte die E-Mail-Adresse finance.briefing@redaktion.handelsblatt.com Ihrem Adressbuch oder der Liste sicherer Absender hinzu. Dadurch stellen Sie sicher, dass unsere Mail Sie auch in Zukunft erreicht.
Weitere hilfreiche Informationen zu unseren Newslettern finden Sie in unserem FAQ. Informationen zum Datenschutz finden Sie hier. Informationen zur Barrierefreiheit können Sie
hier einsehen.